Donnerstag, 28. Januar 2010

Kreativ!

Die Fed senkte den Leitzins auf nahe null und startete kreative Aktionen wie den Kauf von Staatsanleihen und hypothekenbesicherten Wertpapieren.


Zitat aus einer Meldung der FTD.

Montag, 4. Januar 2010

CIA-Morde

Der Spiegel versucht zur Zeit, mich gegen die USA aufzuhetzen, indem er ein sogenanntes Mordkomplott eines Geheimdienstes von dort als verboten und ungewöhnlich dargestellt.

Lieber Spiegel, eine Armee, die ich zu bezahlen gezwungen werde, hat etwa 100 Menschen in Afghanistan ermordet, und die Tatsache, dass dieses Verbrechen von der Deutschen Justiz ignoriert wird, ist euch einen Scheissdreck wert.

Dass die Geschichte der amerikanischen Geheimdienste - anders als die der Bundeswehr, seit sie nicht mehr "Wehrmacht" heisst - voll von solchen Taten ist, ist euch offensichtlich auch noch nicht aufgefallen.

Dienstag, 22. Dezember 2009

"Kapitulation vor dem Monopoly-Monster"

Eine grosse Nachrichtenwebsite framed uns dafür, dass die Bonzen sich weiterhin von uns die Rechnungen bezahlen lassen werden. Anstatt offensichtliche Lösungen zu fordern (>90% Steuern über einem Freibetrag von etwa 100.000 Euro, flächige Enteignungen mit "angemessener" Entschädigung, sämtliche Politiker, Bonzen, Juristen und sonstige ausführende Organe der Herrschaft sofort und ewig exilieren), sülzt ein gewisser Wolfgang Kaden (physiologisch nicht, moralisch wohl schon eher identisch mit dem gleichnamigen Korvettenkapitän der Diktatur), der öfter mal für das Zentralorgan der Bonzenkaste "Manager-Magazin" schmiert, davon, dass es ihm ganz abstrakt schrecklich wehtäte, dass milliardenschwere Menschenmassen unter dem von ihm installierten Regime zu leiden haben, und dass er sich daran ganz und gar unschuldig fühle.

Ich bin mir ganz sicher, dass sein Gehalt ihn über seine Unpässlichkeit hinwegtröstet.

Da bleibt genug Zeit, über Details des Herrschaftssystems zu mäkeln, und das, was man zurückhaltend "Raubtierkapitalismus" nennt, im Grunde genommen doch ganz gut zu finden.

Ich finde nicht, dass so etwas aus Prinzip dieselben Rechte haben darf wie ich, bloss, weil sich zufälligerweise unsere DNA ähnelt.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Samstag, 19. Dezember 2009

Bonzenselbstbedienungsgesetz

Ich sollte sowas am Wochenende nicht tun, ich hab mir aber mal das sogenannte "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" angesehen, das man ohne viel Aufregung demnächst beschliessen wird.

Entwurf

Ein paar Perlen daraus:
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  • Abmilderung der Verlustnutzungsbeschränkungen bei Körperschaften durch Aufhebung der zeitlichen Beschränkung der Sanierungsklausel, Erhalt des Verlustvortrags in Höhe der stillen Reserven und Verbesserung des Abzugs von Verlusten bei bestimmten konzerninternen Umgliederungen (sog. ,,Konzernklausel").
    ­
  • Abmilderung der Zinsschranke durch dauerhafte Einführung der höheren Freigrenze von 3 Mio. Euro, Vortrag des nicht genutzten EBITDA und Verbesserung der Möglichkeit zum Eigenkapitalvergleich.

Ich weiss nicht, was das heisst, ich bin mir aber sicher, es bewirkt, dass ich mehr Steuern zahlen muss, statt der Bonzen.

  • Erleichterung der Umstrukturierung von Unternehmen im Bereich der Grunderwerbsteuer.
Formulierungshilfe: "Bonzen müssen keine Steuern zahlen, wenn sie Grundbesitz verschachern, um Bürgern horrende Mietpreise abzupressen".

­
  • Beseitigung von Wachstumshemmnissen im Bereich der Erbschaft- und Schenkungsteuer.
"Bonzen müssen keine Steuern zahlen, wenn sie sich obszöne Reichtümer vererben. Dem Staat reicht es, wenn er Bürger enteignet, die nicht so viel besitzen."

C. Alternativen
Keine.
Wtf. Wie wäre es mit "90% Steuersatz ab 1 Million Jahreseinkommen"?

Man prognostiziert dann, dass man der internationalen Bonzenagentur 8 MILLIARDEN EURO Jährlich schenken will. Nur als Einordnung: die rigide Kontrolle des Zwangsarbeitsschemas wird durchgeführt, um etwa 1.5 Milliarden Euro zu "sparen".

Genaue Angaben zur Struktur der Entlastungen für einzelne Sektoren der Volkswirtschaft
sind nicht bekannt. Negative Auswirkungen, die sich in den Einzelpreisen, dem allgemei
nen Preisniveau oder dem Verbraucherpreisniveau niederschlagen könnten, sind nicht
bekannt.
Hirntote Arschlöcher.

Die eigentliche Änderung liest sich mal wieder wie ein Telefonbuch, ähnlich wie die Terrorgesetze der Amerikaner.

Für sowas brauche ich weder "Demokratie" noch "Rechtsstaat", da kann ich auch einfach eine Zeitreise nach 1933 machen. Da fühlt man sich gleich Zuhause. Unmöglichkeit von Zeitreisen vorausgesetzt kann ich auch den Kongo besuchen oder Weissrussland.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Hirsch hinter dem Mond

Burkhard Hirsch hat nicht verstanden, dass "Datenschutz" in Deutschland ein Codewort ist für eine unterirdische Praxis, die mit dem Schutz meiner Interessen ungefähr so viel zu tun hat wie die restliche Justiz auch. Er geht davon aus, dass die Daten, die ihm irgendwelche Wichser abpressen, in irgendeiner Form anders behandelt würden als alle anderen, nämlich infektiös verbreitet, bis jeder sie kennt.

Taz hat Langeweile, unterstützt das BverfG und die FDP

Hirsch warnte vor einem "Dammbruch". Bald könnte auch der Kauf von Flug- und Bahntickets zwangsgespeichert werden, und die Mautdaten auf der Autobahn würden ebenso dauerhaft aufbewahrt wie Videoaufnahmen in Geschäften und auf Straßen. Hirsch gingen die Beispiele nicht aus, von der Ausleihe von Büchern bis zum Absenden von Briefen - alles könnte künftig vorratsgespeichert werden, um eventuelle Ermittlungen der Polizei zu erleichtern.


Um in Hirschs Rhetorik zu bleiben: Der Dammbruch ist Geschichte, längst Erfolgt. Wenn es dem Staat beliebt, nimmt er in intimste Details meines Lebens Einblick und zerrt sie an das Licht der Öffentlichkeit, zwingt mich auch zu Dingen, die ich nicht wirklich will. Schon immer. Und alle Reglungen sind Nutzlos, wenn man sie von offen faschistischen gehirngeschädigten realisieren läßt.

Glückwunsch, Herr Hirsch, dass sie es nicht einmal richtig hinbekommen, eine einfache Tatsache (zum Mitschreiben: "es langt, ändert was, oder ihr kriegt aufs Maul") einem Kollegium rot gekleideter Justizhandpuppen zu vermitteln.

Dann können wir uns ja in 30 oder 40 Jahren das sogenannte Urteil abholen. Ich weiss auch jetzt schon, was drinsteht: "alles nicht so schlimm, wird natürlich alles Verhältnismäßig sein, die Polizei hat immer Recht, der Staat ist lieb, Juristen haben immer Recht, die Regierung weiss alles und muss alles wissen, es geht nur um wirklich wirklich schwere Straftaten und niemand muss darunter Leiden, der es nicht verdient hat" Dasselbe wie in jedem Urteil.

Vergiss es?

Vielleicht sollte man den Herrschaften beim Spiegel mal sagen, dass man für das bloße Anzeigen von Daten in unserer Technologie heute eine perfekte Kopie anlegen muss, die man, so man sich gemüßigt fühlt, ewig behalten und vor allem weiter duplizieren kann.

Eine Lösung könnte darin liegen, dass man die Regeln für Beleidigung, üble Nachrede usw. konsequenter Anwendet. Da hätte die Polizei dann auch gleich ein neues Betätigungsfeld und müsste nicht mehr aus Langeweile Demonstranten ins Gesicht schlagen.

Vergiss es